Mice > „Der erste Marktauftritt von INSTANT BOOK war kein echtes INSTANT BOOK“: MICE to MEET you, Haakon Herbst
01.12.2016

„Der erste Marktauftritt von INSTANT BOOK war kein echtes INSTANT BOOK“: MICE to MEET you, Haakon Herbst

10 Fragen an Haakon Herbst, Präsident der HSMA & Geschäftsführer der Designhotelgruppe Hotel Friends

1. Wer bist du & was machst du? 

Oh mein Gott, das ist eine beinahe schon unlösbare Aufgabe zu Beginn des Interviews. Klassisch sagt man wohl: Mein Name ist Haakon Herbst und ich lebe in der Hotellerie…  zu beschreiben, was ich da alles mache oder darzulegen wer ich bin sprengt wirklich jeden Rahmen.

2. Wie bist du zu dem geworden, was du heute bist? 

Die Zeit hat mich dazu gemacht, meine DNA und natürlich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die mein Handeln konkret beeinflussen. Neben diesen unausweichlichen Faktoren haben mich die Menschen, die ich mir in meinem Leben ausgesucht habe, einen maßgeblichen Anteil an meiner Entwicklung.

3. Was macht dir besonders viel Spaß an deinem Job?

Nicht Lügen zu müssen, nicht jeden Tag das Gleiche zu tun und vor allem mich ausleben zu können.

4. Was machst du, wenn du mal nicht unterwegs bist? 

Interviews beantworten – mailen – digitale Medien bedienen – neue Ideen in Form bringen.

5. Was ist dein Erfolgsrezept? 

Kontinuierlich und standhaft einen sinnvollen Plan immer weiter zu entwickeln und nur das zu tun, was mir auch Spass macht.

6. Wie hast du den digitalen Wandel des MICE Marktes bisher erlebt?

Als „Blaupause“ des gleichen Prozesses im Hotelzimmer Vertrieb – manchmal hilft es wenn man aufgrund seines Alters das alles schon einmal erlebt hat.

7. Welchen Tipp kannst du Hoteliers hinsichtlich der Digitalisierung von MICE-Prozessen an die Hand geben?

Wenn man eine Affinität zu beiden Themen hat: VON ANFANG AN MITMACHEN! So bekommt man die Entwicklungen mit, ist vorne dabei und versteht hinten heraus besser was eigentlich wie funktioniert.

8. Was stört dich am meisten bei der Diskussion um Instant Book?

Das die „Kopf-Alten“ sich vielen Innovationen verschließen und denken sie könnten Entwicklungen aufhalten. Es stört mich auch, dass der erste Marktauftritt von INSTANT BOOK kein echtes INSTANT BOOK war und so eine ganze Branche verwirrt wurde. Nach wie vor kursieren im MICE-Markt falsche Leistungsversprechen unter dem Namen „Onlinebuchung“. Ein Anfrageprozess der online abgewickelt wird ist keine Onlinebuchung. Und eine Onlinebuchung, bei der alle Verfügbarkeiten manuell gepflegt werden müssen, ist eben auch nicht zielführend.

9. Wo siehst du den MICE Markt in 10 Jahren?

Da, wo alles in den letzten Jahrzehnten gelandet ist. 80 % Massenmarkt mit einfachen Prozessen und in unserem Fall auch Instant Book – 20 % Maßarbeit mit Individuallösungen. Ich bereite mich auf beides vor.

10. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Hoffentlich gesund & munter – noch immer frei und vor allem zufrieden.

Vielen Dank für das Gespräch, Haakon.

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